Korrektur im Qigong – Wir bringen es dir bei ;-)

In dieser (zunächst) zweiteiligen Kursreihe werden die wichtigsten Aspekte einer guten und für den Teilnehmer hilfreichen Korrektur erläutert und gezeigt. Dabei ist das Erspüren mit den Fingern am Körper von besonderer Bedeutung, später auch das sehr subtile Sehen.

In einem eigenen intensiven Training werden sich die Kurteilnehmer unter Anleitung gegenseitig korrigieren und dadurch tief in diese feine Kunst der Hilfestellung (Therapie) hinein geführt werden.

Der Kurs richtet sich an alle Interessierten, da es viel um Qi und dessen Auswirkungen im Körper gehen wird, aber natürlich insbesondere an Teilnehmer, die selber Kurse und Seminare geben, an Masseure, Physiotherapeuten oder anderweitig im Bereich der Körperarbeit Tätige.

Auch für die Teilnehmer an unserer Online-Ausbildung ist diese Kursreihe von besonderer Bedeutung.

Weiterer Termine: 24.-26.06.2022 / Ggf. könnten zwei weitere Termine folgen.

Investition: 500,00 € für beide Wochenenden

Diese Kursreihe findet nur live, sprich im Präsenzunterricht statt (so diese wieder erlaubt sind!

Corona-Virus – Vorsorge + Therapie mit Qigong

Heute möchte ich euch, auf viele Nachfragen hin, ein paar Infos aber hauptsächlich einige Tipps zur Vorsorge auflisten, die sicherlich helfen können, dem Virus Paroli bieten zu können.

Das Virus ist, geographisch nachvollziehbar im Osten (China) gestartet, weil der Osten eine gewisse Schwäche/Sensibilität der Lunge mit sich bringt. Denn, die Lunge wird dem Westen zugeordnet. Von meinen Meistern höre ich einhellig, dass das Virus die Lunge angreift, insbesondere bei den Menschen, die eine dunkle, schwache Lunge haben. Die Lunge ist physiologisch eher groß und stark und beherbergt den äußeren Ast des Immunsystems. Die Lunge kann geschädigt, geschwächt werden durch viele verschiedene Faktoren wie etwa den schon genannten regionalen Bezug (Osten), aber eben auch durch Perfektionismus, durch einen zu starken Ego-Bezug, durch Wind, Kälte, durch Vorschädigungen wie etwa Asthma und viele andere Dinge mehr. Wir müssen Licht in die Lunge bringen durch Bilder und gute Taten.

Helfen, als Vorsorge als auch therapeutisch , kann das Stärken des Yang-Qi durch wärmende Nahrungsmittel wie Fenchel, Ingwer, Möhren und etwas scharf-würzigem wie Knoblauch, durch gekochte, möglichst biologische Nahrung, durch genügend Schlaf und wenig Stress und durch folgende Übungen:

  1. Im entspannter Sitzhaltung die Hände vor dem Brustkorb halten, Hfl. zueinander gewandt ohne direkte Berührung, Fingerspitzen zeigen zum Himmel, in der Vorstellung (mit einem Bild!! arbeiten) sich einen weißen, leuchtenden Energieball vorstellen, der sich mit jedem Einatmen ausdehnt (Dabei auch die Hände größer werden und sich nach außen weg bewegen lassen) und wieder zusammenzieht/Verdichtet mit dem Ausatmen. Der Energieball ist leuchtend weiß und wird zwischen den Händen gehalten, aber er ragt bis tief in den Brustkorb, in die Lungen- Flügel hinein. Größer werden lassen > ein, kleiner werden lass > aus. Nach einiger Zeit das Mantra KAI (öffnen, weiten) sich innerlich beim Einatmen sagen und das Mantra HE (verdichten, zusammenziehen) beim Ausatmen im Rachen klingen lassen. KAI > Öffnen > Ein / HE > Schließen, > Aus. Und dies über 15 – 20 Minuten täglich üben. Die Lunge soll größer, strahlender und reiner Werden.
  2. Im Qigongstand die Arme auf Brustkorbhöhe nach vorne ausstrecken, Hände an den Handflächen zusammen, Fingerspitzen zeigen nach vorn und wirklich Arme und Finger tief ins Universum hinein (das ist die Vorstellung) ausstrecken, ausdehnen, dabei ausatmen                                         Dann die Arme entspannen und öffnen und weit zur Seite ausbreiten als wollten wir etwas Großes umarmen, dabei einatmen. 24 Mal wiederholen und jedes Mal helles, weißes Qi in den Brustkorb, in die Lunge, in die Bronchien strömen lassen.
  3. Immer mal wieder mal am Tag sich einen Moment zurücklehnen und entspannen und sich die Lunge als großen, leuchtend hellen Qi-Ball vorstellen und dieses Bild genießen mit einem frohen Herzen und einem sanften Lächeln. Öfters am Tag für 1, 2 oder 3 Minuten.

Ich hoffe, die Übungen sind verständlich und ich hoffe, dass ihr auch hier die Methoden der alten Chinesen zu nutzen wisst…!

Warum kehrt Krebs so oft zurück?

heißt es in einem Artikel, den ich in den letzten Tagen im Gesundheitsbereich von T-Online gefunden habe. In dem Artikel wird dann die schulmedizinische Sicht beschrieben, dass sich einige der kranken Zellen vor der Therapie retten können oder auch schon vorher gestreut haben.

Wenn dann die Behandlungsimpulse (Operation, Chemotherapie, Bestrahlung etc.) aufhören, dann formieren sich die Zellen neu und wachsen neu heran und sorgen dadurch nach einigen Jahren dafür, dass der Patient wieder von Krebs befallen ist.

Aus Sicht der Klassischen Chinesischen Medizin sieht die Antwort etwas anders aus! Aus unserem Verständnis heraus ist das Wegoperieren eines Stücks Materie aus dem Körper (Krebs-OP) oder das Töten von Krebszellen (wie leider auch von gesunden Zellen!) keine wirkliche

Therapie. Es ist letztendlich keine dauerhafte Lösung. Dies wird ja durch den Artikel und auch durch die Zahlen belegt.

Der Krebs ist das Endprodukt eines lange währenden Prozesses, der schon lange vor der Diagnose “Krebs” begonnen hat. Es macht keinen Sinn, die Wand zu trocken und neu zu verputzen – weil sie nass ist – und dann zu denken, damit das Problem gelöst zu haben. Es sollte

immer geschaut werden, warum die Wand nass geworden ist und sich das Wasser außen an der Wand zeigt. Es macht keinen Sinn, die Glühbirne der roten Ölkontrolllampe zuzukleben oder rauszudrehen, um sein Ruhe zu haben. Man sollte schauen, warum sie angegangen ist.

Krebs ist zunächst einmal nichts anderes als ein Symptom. Ein Symptom für einen im Körperinneren ablaufenden Prozess, der die Krebswucherung als Resultat hat. Man sollte schauen, was läuft innen im Körper schief und wie kann man diesen Prozess wieder zurückführen

zur Normalität. All dies tut die Schulmedizin leider allzu of nur ungenügend. Aber, auch das sei an dieser Stelle erwähnt, durch einige dieser Verfahren verschafft man dem Patienten Zeit.

Leider greifen viele der modernen Krebstherapien auch die gesunden Zellen, das Immunsystem an. Doch gerade dies benötigt man, will man dem Körper wieder eine gesunde Lebens- oder Funktionsrichtung zurückgeben. So sollte jede Therapie neben dem Aspekt der Beseitigung

der Krebszellen auch die Erhaltung der Funktionalität des Immunsystem beinhalten. Eine wirklich Therapie berücksichtigt beide Aspekte.

Wenn der Krebs, wie auch immer therapiert, so gut es geht beseitigt wurde, spätestens dann ist eine wirkungsvolle Immunsstärkungstherapie notwendig. In der KCM wird die Krebstherapie schon begonnen, lange bevor er mit westlichen Verfahren diagnostiziert werden kann.

Es gibt Anzeichen im Körper, die per chinesischer Diagnostik (Antlitz, Zunge, Puls, Befragung) schon früh erkannt und entsprechend vorbeugend therapiert werden können. Dazu dienen Methoden wie die Akupunktur, aber zu allererst die Kräuterheilkunde bei einem ausgebildeten

Therapeuten UND die sofortige Selbsthilfe mit Qigong, Umstellung der Ernährung und Massage, um den Organismus wieder auf die gesunde Bahn zu lenken. Rechtzeitig begonnen und intensiv genug praktiziert, wird der Entstehung von Krebs so sehr wirksam entgegenzutreten sein.

Die Übernahme eigener Verantwortung steht dabei an erster Stelle. Also, sich Zeit nehmen und sich zu fragen, was habe ich mit meinem Körper )+Seele) zu tun?? Wir beziehen immer alle möglichen Dinge wie etwa einen Doktortitel auf uns, aber Krankheit befällt uns dann einfach so…!?!

Und wir beginnen sofort nach den Vorgaben der Therapeuten mit dem Übungsprogramm und einer entsprechenden Ernährung, die je nach Patient variieren kann. Die tägliche Übungspraxis sollte dabei eine Stunde für einen bestimmten Zeitraum nicht unterschreiten.

Es gibt eine sehr berühmte Therapeutin in Hongkong, die nur schwere Erkrankungen behandelt. Sie sagt den Patienten, dass sie sofort um 20.00 Uhr abends im Bett sein und schlafen müssen. Wer das nicht kann/will, den behandelt sie nicht. Ein anderer TCM-Arzt hat Krebspatienten

mit Qigong behandelt und die Patienten mussten täglich 1,5 – 2 Stunden üben. Wer das nicht wollte, den behandelte er nicht. Nicht, dass sie es nicht wollten, aber sie wussten, dass sie diesen Patienten nicht helfen können. Wenn jemand den Ernst der Lage nicht erkennt, dann

erkennt er ihn nicht, aber dann ist ihm mit chinesischen Methoden nicht zu helfen.

Es gibt also sehr wohl alternative Therapien zur Vorsorge/Behandlung von Krebs und sie sind effektiv und bei konsequenter Praxis und einer damit einhergehenden beständigen Veränderung der Prozesse im Körperinneren wird der Krebs auch nicht zurückkehren,

weil ihm der Nährboden fehlt! Es ist, wie immer im Leben, allein unsere Entscheidung!

Foto: mondzart hohenlohe_pixelio.de

Qigong als Therapie 5 oder Der 1. Schritt ist nicht das Ziel


Ich möchte heute in der Reihe „Qigong als Therapie“ ein paar Ideen und Erfahrungen beschreiben, die mir in meiner inzwischen fast 35-jährigen Qigong- und KCM-Praxis immer wieder begegnet sind und mit der Idee des Auf-(s)bruchs in eine neue Welt zu tun haben.

Wenn die Leute beginnen, sich für Qigong und/oder Chinesische Medizin zu interessieren, so sind gesundheitliche Probleme der vielfältigsten Art – von nicht entspannen können, über körperliche Beschwerden bis hin zu emotionalen Störungen – zumeist der Auslöser.  

Durch diesen „inneren“ Druck – wir merken, dass wir so, wie wir gelebt haben, nicht weiter machen können – entsteht im Herzen (Xin) ein deutlicherer Wunsch nach Einheit, nach Auf- bzw. Erlösung, ein Wunsch nach Frieden, nach innerer Ruhe, nach Schmerz- oder Beschwerdefreiheit, nach Glück, nach tieferer Freude, nach Heimat, nach Genesung und nach Heilung. 

Durch die äußeren Reaktionen wie Schmerz oder Krankheit dringt die Botschaft des Herzens – die nebenbei bemerkt schon sehr viel länger in uns ruft – deutlicher zutage und wird nun endlich von der Gallenblase (Dan) erhört. Die Gallenblase ist es, die den ersten Schritt unternimmt, unsere Stagnation, unser geliebtes (Disharmonie-!) Muster zu verlassen und wirklich mal etwas Neues auszuprobieren. 

Wir haben den Mut über unsere uns selbst auferlegten Grenzen hinweg zu bewegen und wirklich etwas Neues, etwas UNGEWOHNTES zu tun!   

Und so begegnen wir der Chinesischen Medizin, die im Vergleich zur uns bekannten und verinnerlichten Schulmedizin wirklich eine exotische Herausforderung darzustellen scheint. Und so begegnen wir dem Qigong, dem Taijiquan und der Meditation, welche die Hauptmethoden der Therapie in dieser Medizinrichtung sind und sind zu Beginn so be-geist-ert von dem neuen Duft, der uns plötzlich umweht; von den neuen Informationen und Erfahrungen, die wir so nicht kennen und die uns irreal vorkommen aber eben sehr faszinierend sind. 

Doch dann macht sich langsam Ernüchterung breit. Wir merken nach einiger Zeit – die individuell sehr unterschiedlich sein kann und Wochen, Monate oder gar Jahre betragen kann – dass es mit diesem, unserem ersten Schritt und ein paar weiteren mehr…;-)) nicht getan ist. Nach der Euphorie tauchen wieder, noch sanft aber doch deutlich wahrnehmbar, unsere alten Probleme auf oder wir spüren vermehrt den Widerstand unserer Umgebung gegen unsere neuen Ticks. 

Uns wird sehr schmerzlich bewusst, dass es mit ein wenig Qigong am Morgen, einem netten Frühstücksbrei oder einer kleinen Meditation am Wochenende nicht getan ist. Aber auch der wöchentliche Kurs oder die wirklich schönen Wochenende des Lernens von Qigong oder Ähnlichem verlaufen zunehmend ebenfalls ambivalent. Sie sind schön, spannend und interessant, aber auch schmerzhaft, herausfordernd und anstrengend.

Unbehagen, Unzufriedenheit, Ernüchterung macht sich breit, aber auch Enttäuschung (von einer Täuschung befreit sein! ;-)) und sogar Wut taucht auf und es wird immer schwieriger mitzuhalten beim Lernen und beim Üben. Von den ständigen Auseinandersetzungen und Abwertungen vom Partner, der Partnerin, den Kindern, Eltern oder Freunden mal ganz zu schweigen. 

Sie alle wollen uns – da wir sie durch unser kurzes Erwachen und unsere immer neuen Ideen ebenfalls in ihrem Herzen berühren und damit HERAUSFORDERN – wieder zurückholen in den Kreislauf des Leids. Sie wollen, dass wir wieder so werden wie vorher – was niemals möglich sein wird, selbst wenn wir es auch wollen – und endlich wieder Trott und Langeweile, aber eben gewohnt, verlässlich und KONTROLLIERBAR zurückkehren in den Alltag. Sie wollen weiter schlafen, während die KCM und das Qigong uns ins Erwachen führen wollen, weil eben nur dort HEILUNG möglich ist. 

Ja, ich habe doch schon soooo viel geändert in unserem Leben, reicht es denn immer noch nicht?? Muss es denn noch mehr sein?? Hört das denn nie auf?? Das sind Sätze, die wohl jeder Praktizierende in der einen oder anderen Form kennt. Und sie sind wahr. Wahr im Sinne von, dass wir wirklich schon vieles geändert haben. 

ABER, den großen Schritt, den Schritt ins wirklich Unbekannte, ins Dunkle, tief in Heilung hinein, haben wir noch nicht gemacht! Warum nicht?? Nun, weil Heilung dort zu finden ist, wo niemand hin möchte. Weil Heilung ein Prozess ist, aber dennoch auch ein klares Ziel, ein Ankommen kennt! 

Weil ein Weg eben aus mehr als aus einem einzigen Schritt besteht. Und der Weg birgt eben Überraschungen, Herausforderungen und immer wieder NEUES. 

Ach ja, der Weg ist das Ziel! Ja, aber auch dies muss richtig verstanden werden. Es bedeutet nicht, sich endlos diesem Weg hingeben zu müssen, sondern zu erkennen, dass der Weg wirklich das Ziel ist!! Hä?? 😉

Nun, der Weg verlangt ja gerade nach ständigem Wandel, nach ständigem neu annehmen von Herausforderungen, von Wiederholungen. Der Weg ist nicht gradlinig, wir verfahren uns halt auch mal, kommen mehrfach an dieselbe Stelle raus, fahren im Kreis, brauchen eine Pause und erleben die spannendsten Sachen und können ihn eben nicht kontrollieren, nur offen sein für ihn und ihn annehmen wie er uns erscheint (Wu).

Qigong, Taiji und Meditation trainieren dieses WU; trainieren es, unser Festhalten zu wandeln in Loslassen; unsere Gewohnheit zu wandeln in Neugier; unsere Ängste zu wandeln in Mut und unser Wunsch nach Kontrolle zu wandeln in Flexibiltät und Offenheit!   

Zurück in die Zukunft – Das Herz der Chinesischen Medizin

Ich möchte heute einmal einen Artikel in eigener Seite veröffentlichen über mein neues Buch “Das Herz der Chinesischen Medizin”. Das Buch hat 174 Seiten und ist ab sofort bei amazon oder beim Verlag “Lotus-Press” zu bestellen. Wer ein handsigniertes, auch innen vierfarbig gedrucktes Buch mit festem Einband (Hardcover) möchte, schreibe mir kurz eine email, damit ich eine Sonderedition fertigen lassen kann (kostet etwa 32 €).

In diesem ersten Band einer Reihe von Büchern über die Klassische Chinesische Medizin (die Chinesische Medizin, wie sie etwa zur Han-Dynastie gelehrt wurde, also vor etwa 2000 Jahren) habe ich versucht, das Wesen der Chinesischen Medizin in Worte zu fassen und mit praktischen Ideen, Tipps und Übungen erfahrbar zu machen. Die alte Chinesische Medizin klingt oft zunächst hochphilosophisch und komplex – was sie sicherlich auch ist – aber sie kann immer runter gebrochen werden auf den Alltag! Sie ist praktisch orientiert! Und die Chinesen sind Pragmatiker. Was funktioniert bleibt erhalten, deshalb klassisch und ewig gültig, was nicht funktioniert fliegt raus.

(mehr …)